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Praktische Zusammenfassung über notwendige Werkzeuge für Maler und Lackierer

Verfasst von DP-Cornex 18.08.2018 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Maler und Lakierer Werkzeuge

 

Praktische Zusammenfassung über notwendige Werkzeuge für Maler und Lackierer

 

Eine gute Vorbereitung beim Malen bedeutet weniger Reinigungsarbeiten danach



Braucht das Zimmer oder vielleicht die ganze Wohnung einen neuen Anstrich, dann greifen ambitionierte Heimwerker häufig selber zu Farbe und Pinsel. Sobald sie sich mit den richtigen Malerwerkzeugen ausgerüstet haben, kann sich das Ergebnis in der Regel sehen lassen. Bevor die fleißigen Maler, den Pinsel schwingen dürfen, sollten sie unbedingt den Fußbodenbelag, sämtliche Steckdosen, Kästen sowie Fenster- und Türrahmen sorgfältig abkleben. Für Fußböden und diverse Einrichtungsgegenstände finden die neuen "Malermeister" spezielle Abdeckplanen im Handel. Fenster- und Türrahmen und auch die Steckdosen werden mit einfachem Malerkrepp vor Farbklecksen geschützt. In der Regel muss die neu gekaufte Wand- und Dispersionsfarbe vor dem ersten Auftragen etwas mit Wasser verdünnt werden. Eine Bohrmaschine mit Rührstab / Rührquirl kann beim Umrühren der Farbe gute Dienste leisten.

 

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Bewertung

sehr gut

 

Ausmalen nur mit hochwertigem Malerwerkzeug


Welches Malerwerkzeug kommt beim Streichen von Decken und Wänden zur Anwendung?
 

Malerpinsel:


Mit dem Malerpinsel werden kleinere Flächen wie Ecken und Kanten angepinselt. Schwer zugängliche Stellen um die Lichtschalter und Steckdosen lassen sich am besten mit zwei Finger breiten Rundpinseln streichen. Der Heizkörperpinsel eignet sich perfekt zum Streichen von Heizkörpern, wie auch der Name verrät. Fenster-Pinsel kommen bei Fensterrahmen zum Einsatz. Flachpinsel punkten mit einer guten Farbaufnahme. Sie bewähren sich bei Arbeiten auf größeren ebenen Flächen. Malerpinsel werden im Handel in unterschiedlichen Größen angeboten. Die Millimeter-Bezeichnung der Fabrikate finden interessierte Maler auf der Breitseite des Borstenkopfes. Die Pinsel sind mit unterschiedlichen Borsten versehen. Malerpinsel mit widerstandfähigen Chinaborsten werden zum Auftragen von lösungsmittelhaltigen Lacken verwendet. Lacke und Lasuren auf Wasserbasis tragen Maler mit Kunststoffborsten-Pinsel auf.


Flächenstreicher:


Das Modell mit dem breiten Kopf ist zum Streichen von großen Flächen konzipiert. Der Flächenpinsel kommt bei schwer zugänglichen Ecken ziemlich schnell an seine Grenze. Beim Auftragen der Farbe auf Zäunen und an Holzfassaden kann der Flächenstreicher allerdings seine Stärken zeigen.


Farbroller und Farbwalzen:


Für den Farbauftrag auf größeren Flächen wird ein Farbroller verwendet. Das Fabrikat besteht aus der Farbwalze und dem Farbroller-Bügel. Farbroller werden mit unterschiedlichen Größen zum Kauf angeboten. Flockenrollen eignen sich zum Auftragen von Lacken auf Wasserbasis. Schaumstoff- oder Moltropenroller bewähren sich beispielsweise beim Lackieren von Türen. Mit der Flausch-Walze wird Wandfarbe aufgetragen. Die Schaumstoff-Walze eignet sich zum Auftragen der Farbe auf glatte und raue Flächen.


Malerbürste und Quaste:


Malerbürste und Quaste werden beim Malen und Tapezieren verwendet. Mit den Produkten befreien Handwerker die Wände von Staub und Schmutz. Diese Werkzeuge mit den langen Borsten und dem breiten Borstenkopf sind ideale Helfer beim Auftragen von Kleister auf Tapeten.


Farbeimer und Abstreifgitter:


Der Farbeimer muss groß genug für den Farbroller sein. Auf dem Eimer kommt das Abstreifgitter. Das Gitter befreit den Farbroller vor der überschüssigen Farbe. Dieses rechteckige Maschengitter aus Kunststoff oder Metall ist mit speziellen Ösen oder Haken zum Einhängen in den Farbeimer ausgestattet.


Lackierwanne:


Ein Maler, der die Malerfarbe nicht direkt aus dem Farbkübel entnehmen will, greift zur Farbwanne. Die tiefe Wanne nimmt die Farbe auf; auf dem erhabenen, abgeschrägten Bereich kann der Farbroller oder der Lackierpinsel abgestreift werden. Diese Erzeugnisse bestehen aus einem Lösungsmittel beständigen Kunststoff. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben im Handel zu erwerben.


Leiter oder Teleskopstiel:


Maler, die ohne Leiter zurechtkommen müssen, verlängern ihren Farbroller mit einer Teleskopstange.


Spachteln:


Zum Entfernen von alten, losen Anstrichen eignet sich die Stahlspachtel mit dem Holzgriff. Eine dünne, biegsame Japanspachtel bewährt sich beim Ausbessern von kleinen Löchern oder schadhaften Stellen an der Wand. Spachtel gibt es von vielen unterschiedlichen Herstellern und auch in unterscheidlichen Formen, welcher Spachtel der beste oder der richtige ist ist geschmakssache.


Persönliche Schutzausrüstung für Maler:

 

Wer mit Farbe bereits gearbeitet hat weiß wie hatnäkig die Farbe ist und wie schwirig diese aus Stoffen und von der Haut wieder abzukriegen ist. Voralem was den Persönlichen Schutz angeht ist die Berufsgenossenshaft sehr streng. Beim streichen von kleinen Objekten oder kanten ist eine Schutzbrille zum Beispiel nicht notwenig. Geht es aber an in die Höhe so sollte man dringend eine Schutzbrille tragen voralem beim streichen von Decken. Damit der Rest des Körpers von der Farbe nicht belastet wird trägt man Arbeitskleidung ( PSA ) oder Sachen die alt sind und die man einfach wegschmeißen kann.
 


Abdeckmaterialien, Maleroverall und Überziehschuhe:


Das Abdecken vor dem Malen und Streichen erleichtert das Putzen danach. Lichtschalter, Fensterrahmen und Steckdosen werden mit Malerkrepp abgeklebt. Diese speziellen Klebestreifen lassen sich nach dem Streichen einfach abziehen. Das Klebeband gibt es in unterschiedlichen Breiten. Auf einer Rolle befinden sich in der Regel 50 Meter Malerkrepp. Abdeckplanen schützen, Möbel und Fußböden. Diese Produkte werden in unterschiedlichen Größen und Stärken angeboten. Vor Farbspritzern auf der Kleidung und den Schuhen schützen Überziehschuhe und der Maleroverall.

 

Malervlies und Cuttermesser:

 

Ein Malervlies ist in der Regel um einiges reißfester als eine dünne Abdeckplane. Diesem rutschfesten Vliesstoff ist sogar mit spitzen Gegenständen nicht so einfach beizukommen. Das Abdeckmaterial wird mit einem Cuttermesser  oder Sicherheitsmesser zugeschnitten und mit einem Klebeband befestigt. Das Cuttermesser ist für die meisten Handwerker unentbehrlich.


Das Gitterband:


Risse und Löcher an der Wand werden mit Hilfe von selbstklebenden Gitterbändern ausgebessert. Das Gitterband besteht aus einem reißfesten Glasfasergewebe. Es wird über den Riss gelegt, dann verspachtelt, sodass hinterher fein verputzt werden kann.


Fazit:


Ausgerüstet mit dem richtigen Malerwerkzeug gelingen auch dem Hobbymaler wunderbare Ergebnisse. Es ist wichtig, dass bei den Utensilien nicht zu den günstigsten Produkten gegriffen wird, denn mit hochwertigen Erzeugnissen lassen sich die Arbeiten bestimmt um einiges müheloser und perfekter erledigen.

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