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Lackieren von Holzoberflächen und Möbel

Verfasst von MP-Cornex 27.05.2018 0 Kommentare Ratgeber und Tipps,

Lackieren von Holzoberflächen & Möbel

 

Lackierrageber von Cornex - Lackieren von Holzoberflächen & Möbel

 

Lackieren von Materialen oder alten Möbelstücken ist bei manch einem einfach ein Hobby und manchmal ist es auch nicht verkehrt. Warum das so ist, möchten wir Ihnen in diesem Blogbeitrag vorstellen. Hobbybastler und Tischer wissen zwar meist, wie man Materilaien, aus denen die Dinge bestehen bearbeitet, vorberietet und das Lackieren richtig anwendet. Wer sich aber jetzt zum ersten Lackierprojekt traut und es eben noch nicht wei oder Wissenslücken hat, ollte hier weiterlesen und richtige Vorbereitungen für die Lackierarbeiten treffen.

 

Wer ältere Möbelstücke oder seine Türen und Fenster neu streichen möchte, braucht nicht unbedingt einen Profi, sondern kann auch einiges mit etwas Einarbeitung selbst erledigen.

 

Lackierungen gibt es in zahlreichen Farben - welche Lackierung für ihr Projekt am besten ist, sollten Sie selbst entscheiden. So lackiert man z. B. Türen in Braun oder Weiß, wobei manche Gegenstände eine individuelle und gemischte Farbe erfordern.

 

Schnellanleitung zum Lackieren zusammengefasst:

  • Material verschleifen mit unterschiedlichen Körnungen
  • Astlöcher zuspachteln & Spachtelmaße überschleifen
  • Grundierung auftragen
  • Lackieren
  • Werkzeug sauber machen

 


 

Lackoberflächen vorbereiten

 

Bevor man mit dem Lackieren der Oberfläche beginnt, muss man ein paar Vorberatungen treffen. Achten Sie drauf wenn Sie ein bestimmtes Material zusammengekleistert haben, dass es keine Klebereste mehr gibt. Auch sollten die zusammengeklebten oder geschraubten Materialen nicht lose sein, sonst wird der Lack nach einer bestimmten Zeit an genau dieser Bruchstelle abblättern.

 

Sorgen Sie dafür, dass die Oberfläche des Materials immer sauber geschliffen ist. Verwenden Sie dafür zwei bis drei unterschiedliche Schleifpapierarten. Wir empfehlen Ihnen mit einem gröberen Körnung (etwa 80er) anzufangen. Danach gehen Sie auf eine 120er Körnung über. Zum Schluss benutzen Sie den sogenannten Feinschliff und setzen eine eine Körnung zwischen 150 – 200 ein. Natürlich können Sie zum Schleifen auch eine Schleifmaschine verwenden, um sich die Arbeit zu ersparen.

 

Sollten Sie in dem Material Astlöcher haben dann sollten Sie vor dem kompletten Schleifen die Bereiche der Astlöcher vorschleifen. Anschließend spachteln Sie die Astlöcher mit einer Holzspachtelmaße und einem kleinen oder mittleren Spachtel zu. Danach sollten Sie die Spachtelmaße austrocknen lassen und beginnen dann mit dem Schleifvorgang des kompletten Materials.

 

Hinweis: Das Material sollte möglichst Trocken sein und keine nassen oder feuchten Stellen beinhalten.

 

Nachdem Sie das Material fertiggeschliffen haben, geht es an die Grundierung des Materials. Die Grundierung sollten Sie zusammen mit dem Lack auswählen, denn diese sollten gut aufeinander abgepasst sein. Wenn SIe z. B. die Maserung des Holzes sehen möchten, dann benutzen Sie eine Grundierung mit nicht so guter Füllung. Möchten Sie jedoch, dass die Oberfläche schön glatt ist, dann sollte es eine Grundierung sein, die gut füllt. Bei Hölzern die durchschlagende Stoffe enthalten wie zum Beispiel Eichenholz, empfehlen wir eine absperrende Grundierung zu wählen.

 

Nach der Grundierung folgt ein letzter Feinschliff des Materials und dafür verwenden Sie am besten ein ziemlich feines Schleifpapier mit einer Körnung zwischen 250 – 350.

 


 

Lackieren / Auftragen- richtige Werkzeuge und Ausrüstung

 

Zum Lackieren der Oberfläche gibt es mehrere Werkzeuge die Sie verwenden können. Mit einem Pinsel kommen Sie überall gut heran - auch an Ecken und Kanten. Wenn Sie aber große Flächen lackieren müssen, dann nehmen Sie am besten eine Rolle. Wer sich mit Sprühpistolen auskennt, kann natürlich auch diese Hilfsmittel verwenden.

 

Zum Lackieren ist es auch wichtig, dass Sie Handschuhe tragen und zwar am besten Einweghandschuhe, die Sie nach der Arbeit wegschmeißen können. Denn nachdem Sie lackiert haben, sollten Sie schnellstmöglich auch das Werkzeug sauber machen bevor der Lack austrocknet und Sie die Pinsel, Rollen und Spritpistolen nicht mehr verwenden können - dann können Sie im wahrsten Sinne weggeschmissen werden.

 


 

Lackarten - Acryllack, Kunstharzlack und was sie können

 

Es gibt unterschiedliche Lackarten, bei den natürlich das Ergebnis am Ende auch anders aussieht oder sich anders anfühlt. Es gibt zum Beispiel den wasserverdünnbaren Acryllack der einfach zu handhaben ist, da dieser ziemlich geruchslos ist und die Geräte nach dem Acryllack sich einfacher reinigen lassen. Der Nachteil von Acryllack ist jedoch seine schnelle Trocknungszeit, denn dadurch verläuft er schlechter und es kann zu Unebenheiten führen (muss aber nicht!).

 

Die Alternative dazu ist Kunstharzlack. Diese Lackart trocknet nicht allzu schnell aus und kann somit richtig gut verlaufen, sodass eine schöne gleichmäßige glatte Oberfläche entsteht. Zum Reinigen der Geräte & Werkzeuge benötigt man dann aber Reinigungsbenzin / Pinselreiniger. Für wasserbasierte lacke sollte man keine Naturhaarpinsel verwenden, da diese durch die Aufnahme von Wasser aufquellen und verkleben.

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